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Die ASH 26 Master Edition von Tangent habe ich in der ARF Version gekauft. Die Master Edition ist mit zusätzlicher Kohle unterlegt und neigt auch bei hohen Geschwindigkeiten nicht zum Flattern. Sehr zu empfehlen, ist die Internetseite von Tangent Modelltechnik die die unterschiedlichen Bauweisen mit Bildern erklären.
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Das Modell ist ab Werk komplett weiss bespannt. Die Ruder sind mit Elasticflaps bereits alle anscharniert, und die Wölbklappen laufen in "Hohlkehlen". Der Rumpf hat eine feine Naht, die ich feingespachtelt und übergeschliffen habe. Anschliessend habe ich den Rumpf von einem befreundeten Lackierer lackieren lassen. Das Dekor stammt nach meinen Vorgaben von
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Ursprünglich sollte das Modell als Segler eingesetzt werden. Da mangels Schlepper, die ASH den Sommer 2008 im Keller verbracht hatte, habe ich dem Modell die Nase abgeschnitten. Die mitgelieferte Klarsichthaube hatte ich schön ausgebaut und auch einen Piloten spendiert. Für die Elektroversion habe ich mir eine CFK-Haube in einer tiefgezogenen Haube laminiert und konnte damit vorne über 300g sparen:

Die Anleitung ist ein kleines Heftchen und nahezu perfekt. Jeder Schritt ist gut dokumentiert und man kann sich an allen Angaben halten. Der Schwerpunkt und Ruderausschläge sind nach Anleitung eingestellt. Das "Anleitungsheftchen" kann man sich bei Tangent herunterladen. Das Fluggewicht beträgt knapp 6 kg.

Auf den Querrudern und den Störklappen sind Hitec HS 85MG und auf den Wölbklappen sind Graupner C3341 verbaut. Die Anlenkung der Ruder sollte mit mindestens 2,5mm Stahldraht und Gabelköpfen erfolgen.

Die Servos in den Flächen habe ich an den schraubbaren Kunststoffdeckel fest geklebt.
In der Fläche sind passende Holzverstärkungen für die Deckel ab Werk bereits eingeklebt.


Höhen- und Seitenruder werden von MPX Profi Digital Servos gesteuert. Der Motor ist ein Kontronik FUN 600-18/5,2:1 mit Jazz 80-6-18 Regler, gespeist von 5 Lipo Zellen 3200mAh. Die Luftschraube ist eine 17*10 Graupner Carbon. Der Empfänger ist ein Jeti R8 und als Empfängerakku, der das BEC puffert, setze ich die 4 Zellen GP2200 ein.


Die Leitwerke sind mit Glasgewebe beschichtet und anschliessend lackiert worden.

Zur Versteifung des Rumpfes ist neben der vorderen Leiste auch noch ein Halbspant einlaminiert.

Die Flächen werden mit Multilocks sicher am Rumpf gehalten. Die Servos werden über die grauen MPX Stecker automatisch eingesteckt.

Die Multilocks werden vielfach kontrovers diskutiert, ich kann sagen, dass ich sehr zufrieden damit bin.
Es ist eine einfache, saubere Lösung (besser als Klebestreifen) und hält auch einen Flitschenstart aus.

Nach meiner FS 4000 ist die ASH26 mein zweites Lieblingsmodell. Sie ist in großer Höhe und Entfernung deutlich besser sichtbar als die FS 4000, genauso schnell montiert und besitzt ebenfalls super Allround-Eigenschaften. Gerne heize ich die Höhe ab und dank des hohen Gewichts ist der Durchzug klasse. Das Gewicht ist aber auch der Grund für den zweiten Platz. Bei Modellen über 5kg müssen wir zu zweit am Platz sein, was leider nicht immer klappt. Desweiterend ist mir der Rumpf als Nutzer eines Handsenders, zu unhandlich und ich traue mich nicht den Flieger mit nur einer Hand alleine zu werfen.


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